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Qualitätsströme im Unternehmen anhand Quality Stream Mapping visualisieren und gestalten!

2. Juli 2019, von Elmar Zeller, Geschäftsführer, TQU International GmbH

Quality Stream Mapping (QSM), eine neue Methode um die Qualität in der Produktion zu verbessern und Risiken zu reduzieren!

Die gänzlich neue Methode QSM, soll den Qualitätsstrom im Prozess oder dem ganzen Unternehmen erkennen, visualisieren und mit seinen bewerteten Risiken darstellen. Zum Qualitätsstrom gehören alle Stellen im Prozess an denen direkte und/oder indirekte Informationen mit einer Beziehung zur Qualität sichtbar werden. Die Visualisierung erfolgt in der Abfolge und Logik des Prozesses. Zu den direkten Informationen gehören alle mess- und beobachtbaren Indikatoren und Ergebnisse zur Qualität des Produktes oder Prozesses. Zu den indirekten Informationen zählen alle qualitätsrelevanten Einstellparameter und Einflussgrößen im Prozess oder dessen Teilprodukten. Die Methode verknüpft die direkten und indirekten Informationen über die Qualität des Produktes mit dem Prozess. Ebenso werden mögliche fehlende Informationen aufgezeigt. QSM wird verwendet, um in Kombination mit anderen Problemlösungsmethoden die Einflussgrößen auf die erzeugte Produktqualität zu erkennen und die Qualität des Prozessergebnisses zu verbessern.

Quality Stream Mapping stellt mit einer hohen Transparenz den Qualitätsstrom zwischen den Anforderungen an das Produkt und den relevanten Prozessen und Parametern in der Wertschöpfung her. Es hilft rückwärts gerichtet im Fehlerfall, schneller die Ursachen einzugrenzen und zu erkennen.

QSM orientiert sich dabei an der visuellen Struktur des Value Stream Mapping und der methodischen Struktur des Quality Function Deployment. Es grenzt sich inhaltlich von der Wertstrommethode ab, da es vorrangig auf die Vermeidung von Fehlern, nicht auf die Vermeidung von Verschwendung abzielt. In der Umsetzung des QSM nutzt es dabei die Methoden des Prozessaudits und der Risikoanalyse.

QSM legt alle qualitätsrelevanten Informationen und qualitätsbeeinflussenden Faktoren offen und analysiert ihren Einfluss auf die Produktergebnisse. Es wurde auch entwickelt, um dem Management eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu liefern, deren Aufgabe mitunter die Fehlervermeidung in der Herstellung ist.

  • QSM zeigt auf, an welchen Stellen die Produktergebnisse beeinflusst werden, basierend auf den identifizierten und analysierten Anforderungen der unterschiedlichen Stakeholder.
  • QSM deckt die qualitätsrelevanten Risiken effizient auf und nutzt dabei die Vorteile der FMEA, ohne jedoch eine vollumfängliche Risikoanalyse mit entsprechendem Ressourcenbedarf zu verlangen.
  • QSM zeigt auf, wie die Fehlerrückverfolgbarkeit sichergestellt ist und hilft dabei, die Prozesse auf Konformität mit wesentlichen Norminhalte der DIN EN ISO 9001 zu überprüfen.
  • QSM deckt fehlende und nicht wirksame Produkt- und Prozessprüfungen auf. Dabei werden die Prüfungen klassifiziert, um zu erkennen ob, wo und wie geprüft wird.
  • QSM kategorisiert die Einflussfaktoren für eine technische Problemlösung und ermöglicht eine Vorselektion der Faktoren, die als Ursache für einen bestimmten Fehler in Frage kommen.
  • QSM visualisiert den Qualitätsstrom in einer Detaillierung, die einerseits weitere Analysen ermöglicht, andererseits noch für alle Stakeholder verständlich ist und so eine echte Transparenz des Qualitätsstroms schafft.

Quality Stream Mapping wurde durch Elmar Zeller und seinem TQU Team in den vergangenen vier Jahren zur Unterstützung der technischen Problemlösung entwickelt und hat sich zu einer eigenständigen Methode der Risikoanalyse und -bewertung eines Prozesses entwickelt.

Elmar Zeller, Geschäftsführer, TQU International GmbH, „die Qualitätsprofis“ aus Neu-Ulm unterstützt seit Jahrzehnten erfolgreich Unternehmen in den unterschiedlichsten Größen die Leistungsfähigkeit der Prozesse und die Qualität der Produkte zu verbessern.

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